Traumatherapie

Eine Traumatherapie hat das Ziel, seelische Probleme oder psychische Erkrankungen (z.B. Posttraumatische Belastungsstörung) zu behandeln, die sich z.B. nach einer Vergewaltigung, einem schweren Verkehrsunfall oder Gewalterfahrungen in Kindheit oder Jugend entwickeln können.

Alpträume, starke Ängste, Wiedererleben oder auch Schuldgefühle sind typische Folgen von traumatischen Erlebnissen und können durch eine Traumatherapie gelindert werden. Eine Traumatherapie führt nicht dazu, dass man das Erlebte vergisst, aber hilft dabei, es sicher in der Vergangenheit einzuordnen.

Wenn Ihre Beschwerden Folge einer traumatischen Erfahrung sind, ist es sinnvoll, gezielt nach einer Traumatherapeutin/einem Traumatherapeuten zu suchen.

Traumatherapie ist kein eigenständiges Therapieverfahren, sondern eine Weiterbildung für Psychotherapeut*innen, die schon über eine abgeschlossene Ausbildung in einem grundlegenden Verfahren (z.B. Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) verfügen.

Nutzen Sie die Gelegenheit im Erstgespräch, die Therapeutin/den Therapeuten direkt nach Kenntnissen im Bereich der Traumatherapie zu fragen.

Eine Auswahl:

  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

  • PITT (Psychodynamisch imaginative Traumatherapie)

  • Expositionsverfahren und kognitive Therapie aus der Verhaltenstherapie

  • IRRT (Imaginery Rescripting and Reprocessing Therapy)

  • NET (Narrative Expositionstherapie)

  • Ego-State-Techniken

Mehr Informationen finden Sie z.B. unter:

www.degpt.de Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie
www.therapie.de Informationen über Psychotherapie, Therapeut*innensuche
www.emdria.de Informationen zu EMDR
www.luise-reddemann.info Informationen zu PITT
www.irrt-deutschland.de Informationen zu IRRT